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Innovationsnetzwerk INEZ

Unter Federführung des VfEW (Verband für Energie- und Wasserwirtschaft) haben der GAV und Unternehmen der Energiewirtschaft, Industrie, Forschung und Politik sich zusammengetan und das Innovationsnetzwerk INEZ entwickelt.

Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll die Energiewende gelingen und die bundes- und landesweite Energieinfrastruktur zu großen Teilen umgebaut sein. Das ist ein knapp kalkulierter Zeitplan, der aber durchaus zu bewältigen ist, wenn die geballte Energiekompetenz in Baden-Württemberg und in Deutschland sich regelmäßig austauscht und partnerschaftlich nach dem Prinzip „Open Innovation” zusammenarbeitet. „Deswegen holt INEZ alle Experten mit ins Boot. Dann was wäre die Wirtschaft ohne Impulse aus der Forschung und was wären die Institute ohne die Unterstützung der Unternehmen? Außerdem wird künftig die parteiübergreifende Unterstützung aus der Politik nötiger denn je sein”, sagte VfEW-Präsident Rudolf Kastner.

Kastner: „Über die internetbasierte Plattform INEZ kann die Kommunikation beschleunigt und können zügige Symbiosen zwischen den einzelnen Bereichen geschaffen werden.” Das sind zwei Grundvoraussetzungen dafür, dass die Umsetzung der Energiewende in Zukunft schneller vorangetrieben werden kann. Bereits zum Start von INEZ sind 13 ehrgeizige und zukunftsweisende Projekte online abrufbar. So entsteht eine Kommunikationsplattform, die gleichermaßen Experten, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger anspricht.

Die Schirmherrschaft für das bundesweit einmalige Projekt hat der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller übernommen. „Nach dem im letzten Jahr beschlossenen Ausstieg aus der Kernkraft und dem Abschalten von zwei von insgesamt vier Atomkraftwerken in Baden-Württemberg stehen wir bereits mitten im Umbau unserer Energieversorgung.

Die Plattform steht auch Ihrem Unternehmen für die Veröffentlichung eigener Innovationsprojekte jederzeit kostenfrei zur Verfügung. Bei Interesse können Sie sich gerne an den GAV wenden.